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 Mini-Lager - Was ist das?

 Das Mini-Lager ist das "kleine Geschwisterchen" des Ferienlagers!!

Wir fahren mit ca. 30 Kindern im Alter von der 1. bis zur 3. Klasse ein Wochenende - von Freitag mittags bis Sonntag mittags - in den Herbstferien nach Friesoythe. Dort sind wir im Tannenheim Mehrenkamp - in Trägerschaft des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) - untergebracht. Die Kinder nächtigen in komfortablen Vier- bis Achtbettzimmern und können sich sowohl im Haus als auch draußen auf dem dazugehörigen Spiel- und Fußballplatz austoben. Zur Verfügung stehen uns neben einem Billiardtisch und einer Tischtennisplatte zudem allerhand Bestände aus dem "großen" Lager.

Die Verpflegung wird natürlich - wie auch im "großen" Lager - durch unsere hervorragenden Kochfrauen Adele und Anneliese übernommen.

 Ansprechpartnerin für das Mini-Lager ist Anna  Sievers, per Mail zu erreichen unter: anna_sievers@gmx.de


Minilager-Team betreute Erstkommunionkinder 2017

Eine eher ungewohnte Aufgabe stellte sich unserem Minilager- Team vom 08.04. - 09.04.2017. Denn dort haben wir erstmals 18 Erstkommunionkinder während eines Wochenendes auf die Ostertage eingeschworen. Bereits kurz nach dem Minilager 2016 wandten sich die bisherigen Katechetinnen, die dieses Wochenende betreut haben, an unsere Ansprechpartnerin Anna und haben sie gefragt, ob wir es uns vorstellen könnten, diese Aufgabe zu übernehmen. Wohl euphorisiert durch das erst vor Kurzem zurückliegende Minilager sagten wir zu und trafen uns erstmals Ende Februar, Anfang März um den Ablauf zu planen.

Als es schließlich soweit war, trafen die Gruppenleiter*innen sich um 8:30 Uhr im Pfarrheim um alles aufzubauen, Um 09:45 Uhr brachten die ersten Eltern schließlich ihre Kinder. Nachdem alle Kinder ihre Schlafsachen in den Räumen verstaut hatten, konnte es auch schon mit ersten Kennenlernspielen im Stuhlkreis losgehen. Den Kindern wurden zugleich einige Verhaltensregeln mitgeteilt. Um etwa 11:00 Uhr begann dann der erste Programmschwerpunkt "Ostern": Durch ein Improvisationstheater wurde den Kindern die Geschichte der Ostertage beigebracht. Dazu begaben sie sich in Workshops und erhielten dort jeweils eine Rolle zugeteilt, die sie später in der "Uraufführung" ausfüllen durften. Im Anschluss, gegen etwa 12:45 Uhr, trafen dann einige Eltern ein um uns mit einem köstlichen Mittagsmahl zu stärken. Die anschließende Mittagspause nutzten einige Kinder zum Basteln und Fußballspielen.

Der Nachmittag wiederum stand ganz im Zeichen des Palmsonntags. Um etwa 14:00 Uhr wurden die Kinder wieder ins Pfarrheim gebeten. Denn hier stand das Basteln eines Palmstocks auf dem Programm. Parallel hatten die Kinder die Möglichkeit zum Basteln und Spielen. Mit Straßenkreide gestalteten sie auf dem Parkplatz des Pfarrheims ein großes Gesamtkunstwerk. Nach einer kleinen Schaffenspause erfolgte am späten Nachmittag der Besuch eines sehr wichtigen Nebencharakters des Palmsonntags, einem Esel. Die Kinder hatten reges Interesse, sie fütterten und streichelten den Esel und bekamen nebenbei die Geschichte und Bedeutung des Palmsonntags erzählt. Sodann gab es auch schon Abendessen, was wiederum von den Eltern zubereitet wurde.

Ein freies Spielen draußen nach dem Abendessen sorgte kurzweilig dafür, dass die Gruppenleiter sich selbst kurz zur Ruhe begeben und Vorbereitungen für den Abend treffen konnten.  Ein Taschenlampenspaziergang, der Erinnerungen an eine Nachtwanderung hervorrief, ließ auch etwas Zeltlagergefühl aufleben. Die anschließende Kinderdisco mit Spiel und Spaß nutzten wir alle um uns nochmal so richtig auszutoben, ehe die Kinder mit einer Nachtmeditation gegen 22:00 Uhr ins Bett geschickt wurden. Auch die Gruppenleiter folgten kurze Zeit später, denn auch wir waren sehr müde von einem ereignisreichen und langen Tag!

Am nächsten Morgen standen die Gruppenleiter um halb acht auf und weckten die Kinder um 8:00 Uhr. Dem Geräuschpegel nach zu urteilen, waren die Kinder jedoch bereits deutlich früher wach, wenn sie überhaupt geschlafen haben laugh

Nach einem reichhaltigen Frühstück, welches von den Eltern gemacht wurde, versammelten wir uns im Stuhlkreis um dann gemeinsam zur Palmweihe, die beim St. Josef Stift stattfand, zu gehen. Die Kinder beteiligten sich auch dort aktiv, indem sie Texte und Fürbitten vorlasen. Am Ende des dazugehörigen Gottesdienstes gab uns Pater Vijay die Gelegenheit, das Wochenende vor den Kirchgängern Revue passieren zu lassen, ehe wir wieder geschlossen zum Pfarrheim zurück gingen. Dort erwartete uns ein letztes Mal ein Stuhlkreis mit einem Abschlussspiel und einer gemeinsamen Feedbackrunde, in der jeder sagen konnte, was ihm gefallen und was ihm nicht so gut gefallen hat. Und dann endlich konnten die Eltern ihre Kinder wieder in die Arme schließen.

Das Minilager-Team bedankt sich an dieser Stelle bei allen Eltern, die uns so üppig versorgt haben und einen perfekten Rahmen für unsere Arbeit schaffen konnten. Es hat uns Spaß gemacht, auch wenn der Schlaf zu kurz kam, was man uns einigen Augenzeugenberichten zufolge ansehen konnte. wink

Euer Minilager-Team

Anna, Markus, Lisa, Mariela, Jan-Bernd und nochmal Lisa smiley


Das Wochenende im Minilager 2016 stand voll im Zeichen von viel Spiel, Spaß und Spannung!

In diesem Jahr versammelten sich die Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen bereits um halb zwei vor der St. Jodokus Kirche zu Börger. Rund eine halbe Stunde später - alle Kinder waren mit ihren Eltern bereits eingetroffen - erteilte uns Pfarrer Karl-Heinz Santel den Reisesegen, infolgedessen wir beruhigt mit dem Bus nach Friesoythe fahren konnten. Nach Ankunft im Tannenheim wurden schnell die Gruppen auf die Zimmer verteilt und die Betten bezogen, damit wir die ersten Spiele ausprobieren konnten. Im Rahmen eines Workshops wurden zunächst T-Shirts bemalt und der Mini-Lager-Wimpel gestaltet. Für die Kinder blieb darüber hinaus auch Zeit zum eigenen Zeitvertreib. Nach dem Abendessen begrüßten wir die Kinder dann offiziell mit einer "Quitschie-Jagd" im Mini-Lager-Stil und verbrachten den Abend mit Kennenlern- und vielen anderen Spielen im Stuhlkreis. Das war spitze, und heeeiß und ... aaanstrengend! yes Nach dieser Spielerunde wurden die Kinder sodann gebeten, ihre Schlafsachen anzuziehen und sich bettfertig zu machen. Wie es sich gehört, wurde bei Kerzenlicht und Kuscheltier eine Gute-Nacht-Geschichte vorgetragen, ehe die Kinder dann (noch nicht ganz so müde wie erwartet) in ihre Schlafzimmer gebracht wurden

Der nächste Morgen wurde mit einem reichhaltigen Frühstück eingeläutet. Im Anschluss daran fanden während des Samstag Vormittag wieder viele verschiedene Workshops statt. Für jeden und jede war etwas dabei! Besonders beliebt waren das Malen von Mandalas, das Stecken von Bügelperlenbildern, eine "Fotobox" und vieles mehr. Bereits am Freitag gingen wir zusammen mit den Kindern eine Runde durch die herbstliche Umgebung spazieren, um typisch herbstliche Gegenstände aus der Natur zu sammeln, die dann von den Kindern in den Workshops zu Figuren verarbeitet wurden. Bis zum Mittagessen hatten wir ein buntes Atelier von künstlerischen Gemälden und Skulpturen zusammen gestellt. Die Kinder konnten ihre selbst gefertigten Bilder am Sonntag dann mit nach Hause nehmen.

Für reichlich Bewegung sorgte nachmittags der anliegende Spiel- und Fussballplatz, wo bei herrlichem Sonnenschein geklettert und Fußball gespielt werden konnte. Ein Spielemobil sorgte außerdem für vielfältige Spielmöglichkeiten außerhalb der Einrichtung. Wir hatten auch etwas Glück, denn der Samstag war uns wie das gesamte Wochenende auch aus Sicht des Wettergottes wohlgesonnen! smiley

Am letzten Abend des Mini-Lagers haben wir die Umgebung nochmals bei einem Taschenlampenspaziergang - sozusagen einer "Mini-Nachtwanderung" erkundet. Ein weiteres und gleichzeitig letztes Mal vergnügten wir uns bei Stuhlkreis-Spielen und Geschichten, ehe es dann nach der Gute-Nacht-Geschichte wieder ins Bett ging. Diesmal waren die Kinder dann aber doch recht schnell müde. Welch ein Wunder, nach so einem langen Tag voller Beschäftigung und Aktivität! wink 

Der kommende Sonntag bedeutete dann schon wieder Abschied und "Taschen packen". Während wir vormittags die verbleibende Zeit noch zum gemeinsamen Spiel und Spaß nutzten, sorgten im Hintergrund bereits ein Teil unserer Gruppenleiter für Ordnung. Es sah nach zwei Tagen dann doch sehr chaotisch aus. laugh Gegen 12:00 Uhr kam schon der Bus und brachte uns zurück nach Börger. In der Zeit zwischen 12:30 und 13:00 Uhr wurden alle Kinder freudig von ihren Eltern empfangen. Viele Kinder sagten: „ Im nächsten Jahr bin ich auf jeden Fall wieder mit dabei!“ Und diejenigen, die aufgrund ihres Alters nicht mehr mitfahren können, weil sie zu "alt" sind, haben erstmals die Möglichkeit, mit ins große Ferienlager zu fahren! Auch hier bekundeten die Kinder bereits reges Interesse.

Für uns Gruppenleiter war es wie immer ein großes Vergnügen! Wir bedanken uns für eine tolle Zeit und sehen uns hoffentlich nächstes Jahr wieder!